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ULHRT

Ultra-Low-Dose-Bio-Ident-Hormon-Replacement-Therapy

(Ultraleichte bioidentische Hormon-Ersatz- oder besser Ergänzungstherapie)

(aktualisiert von Dr. Bleichrodt im Januar 2025)

Dieses ist eine Basis- Information über die Hormonersatz- oder Hormonergänzungs-Behandlung. Sie ist als präventive Maßnahme für jede Frau von der Menopause an und für jeden Mann ab 50 bei hormonellen Defiziten eine Option bis ans Lebensende. Sie dient zur Vorbeugung altersassoziierter Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen. 

Alle betroffenen Organsysteme haben Rezeptoren (Andockstellen wie Antennen) für Hormone, v.a. für Östrogene. Dabei unterscheidet man die Alpha-Rezeptoren und die Beta-Rezeptoren. Nur der Alpha-Rezeptor wird durch natürliche Hormone (Östrogene etc.) aktiviert, am Beta-Rezeptor wirken sog. pflanzliche Östrogen-ähnliche Substanzen (Isoflavone, Genstein etc.). Daher können diese Phyto-Östrogene nicht im Sinne einer Hormon-Ersatz- oder besser Ergänzungstherapie genutzt werden, denn sie sind für die Rezeptoren, auf die es ankommt, nahezu wirkungslos! Das muss man wissen, denn hier gibt es viele falsche Informationen und Missverständnisse. 

Besonders empfindlich auf einen altersbedingten Östrogenmangel, wie er mit Beginn der Menopause auftritt, sind die Bandscheiben, die Gelenkflächen v.a. der Hüften (Gelenkschmiere), die Knochen, die Wand der Blutgefäße (Elastizitätsverlust bedeutet Blutdruckanstieg) und besonders das Gehirn (Merkfähigkeit-Schlagfertigkeit) sowie die Brust (Mamma), die Blase mit dem Beckenboden (Harndrang-Inkontinenz) und auch die Hautelastizität allgemein. 

Diese Organe werden vor Eintritt der Menopause cyklusmäßig hormonell ausreichend „versorgt“, das heißt, Wasser- und Elastizitätsverlust und damit eine zunehmende „Austrocknung“ werden nicht eintreten.

Mangelerscheinungen besonders nach der Menopause kündigen sich an mit Beschwerden im Sinne von morgendlichen Glieder-,Rücken und Gelenkschmerzen , Schlafstörungen, Herzrasen (Palpitationen) sowie Stimmungsschwankungen mit melancholischen Episoden bis zu Depressionen.

Ab diesem Zeitpunkt entstehen bei Frauen fast immer Arthritiden (Entzündungen) und Arthrosen (Degenerationen) der Hüft- und Kniegelenke, die dann später fast nur noch mit dem Ersatz durch Endoprothesen behandelt werden können.

Gleichzeitig kommt es zu erhöhten Blutdruckwerten, da die Blutgefäße ihre Elastizität verlieren, starr werden und sich entzündliche Ablagerungen mit Kalk an den Wänden (Plaques) anlagern.

Was Schlafqualität und psychovegetativen Dysbalancen betrifft landen viele Frauen eher beim Hausarzt, Neurologen oder Psychologen anstatt beim Gynäkologen. Hier gibt es die gynäkologischen Endokrinologen, deren Zuständigkeit gerade in das Gebiet der Störungen und Defizite hormoneller Funktionen fällt.

Die nachfolgenden Patienteninformation dienen dem Verständnis und der Einsicht, die Folgen von hormonellen Mangelerscheinungen nicht zu unterschätzen und wie bei Schilddrüsenhormonen auch bei den Sexualhormonen  Defizite auszugleichen. 

Es gibt 3 Arten von Östrogenen, die jede für sich unterschiedliche Wirkungen haben, also für jeweils andere Indikationen Verwendung finden:

  1. Östron      ( einwertiges Östrogen   = Endung „on“ )

  2. Östradiol   ( zweiwertiges Östrogen = Endung „diol“ )

  3. Östriol      ( dreiwertiges Östrogen  = Endung „triol“ )

Östron ist das ungeliebte und eigentlich nicht gewünschte Östrogen. Es wird in der Leber gebildet, wenn man Östrogene oral einnimmt, also über Magen und  Darm zuführt, und diese dann in der Leber zu weiteren Abbauprodukten verstoffwechselt werden, aber eben auch zu Östron. Östron führt zu Wassereinlagerung und belastet vor allem die Brust durch Brustspannungen (Mastodynie).

Die Diskussion vor 16 Jahren „Brustkrebs durch Hormone“ hatte unter den Frauen für Verunsicherung gesorgt, die gegen Wechseljahresbeschwerden in USA Östrogentabletten einnahmen. Es wurde berichtet, dass Hormone allgemein, und besonders alle Östrogene, die Brustkrebsgefahr erhöhen! 

Obwohl das von vornherein unlogisch sein musste, sonst würden alle Schwangeren Brustkrebs bekommen, verbreitete sich diese Nachricht in der Presse wie ein Lauffeuer. Erst drei Jahre später wurden diese Nachrichten als „Fake News“ widerlegt, sind aber immer noch in den Köpfen vieler Frauen vorhanden und werden leider auch heute noch von uninformierten Ärzten verbreitet.

 

 

Schon damals war es in Deutschland klar, dass eine Östrogenbehandlung möglichst nicht oral erfolgen durfte, damit in der Leber kein Östron entstehen konnte. Bis heute ist es wissenschaftlich gefordert, die Leberpassage zu umgehen, also Östrogene über vier andere Wege zuzuführen: über die Haut ( transdermal ), den Darm ( rektal), die Scheide (vaginal) oder als Lutschtablette (buccal).

Da man eine möglichst niedrig dosierte Behandlung zur Ergänzung mit natürlichen Östrogenen anstrebt (ultra-low-dose-bio-identisch) muss man also einen dieser vier geeigneten Wege zur Umgehung der Leber wählen. Das dafür am besten geeignete Östrogen ist das Östradiol, weil es sehr niedrig dosiert gegeben werden kann und trotzdem sehr gute systemische Wirkungen über die Rezeptoren an den betroffenen Organen entfaltet.

Der postmenopausale Östrogenmangel geht mit einer verschlechterten Insulinsensitivität bzw. einer Zunahme der Insulinresistenz einher, ein Faktor, der signifikant zu einer Zunahme des viszeralen Fettgewebes korreliert. Östrogen spielt eine wesentliche und oft unterschätzte Rolle für den Erhalt der Muskelmasse und dem Abbau der Fettzellen. 

Insgesamt sind also viele Faktoren an der Gewichtsproblematik bzw. der Ver­änderung der Körperkomposition in der Peri- und Postmenopause beteiligt. Wenn es bei der einen oder anderen Pa­tientin - entgegen der Studienlage - in dieser Phase zu einer überschießenden Gewichtszunahme kommt, ist bei ihr möglicherweise der eine oder andere dieser Faktoren besonders ausgeprägt vorhanden.

Der Grundumsatz ist in der Jugend am höchsten und nimmt mit zunehmen­dem Alter ab. Möglicherweise beschleunigt der Östrogenmangel in der  Peri- und Postmenopause diesen Prozess. Tatsache ist, dass es ab diesem Alter ungleich schwieriger ist, über­flüssige Pfunde wieder „loszuwerden"

wirkt nur äußerst gering systemisch, sondern nahezu nur an der Hautoberfläche und in der oberen Hautschicht (Epidermis). Es eignet sich hervorragend zur Behandlung einer trockenen Scheide und ermöglicht einen schmerzfreien Geschlechtsverkehr. Gängig sind hier Cremes (wie Xapro, Oekolp, Ovestin) oder Suppositorien, die zum Teil auch mit Milchsäure kombiniert sind (Gynoflor etc.) und den PH-Wert der Scheide zur Abwehr von Bakterien stabilisieren. Außerdem sorgen sie für einen intakten Blasenschließmuskel

Sehr erfolgreich  wird Östriol im Rahmen der Hormonkosmetik auch bei trockener und erschlaffter Gesichtshaut angewendet, weil es die im Unterhautgewebe befindliche Hyaluronsäure wieder „bewässert“, die sich dann wie ein Schwamm vollsaugt und eine glatte und elastische  Haut erzeugt.

Zur sog. ästhetischen Endokrinologie oder Hormonkosmetik gibt es Rezepturen, die all diese Hormone in geringen Dosen enthalten und dadurch Faltenbildung im Alter vorbeugen und stoppen – sie sind deutlich wirksamer als die hormonfreien teuren Substanzen der kosmetische Industrie, Diese darf wegen der Verschreibungspflicht Hormone in ihren Mitteln nicht verwenden. Auch eine Anwendung im Gesicht, Decolleté, am Po und bei Haarausfall ist mit entsprechenden individuellen Rezepturen möglich. 

 

Normalerweise kommt man mit den verschiedenen Östradiol-Gelen gut zurecht  (Estreva, Gynokadin etc.), die man so dosieren muss, dass gerade keine Brustspannungen auftreten, aber auch keine Hitzewellen durchbrechen. Es gibt seit einiger Zeit auch ein Spray (Lenzetto), welches über die Haut am inneren Unterarm angewendet wird.

Da manche einen Hauttyp haben, der Östradiol – Gele entweder zu gering  oder zu stark resorbiert, kann man je nach Bedarf von der Apotheke Östrogen-Rezepturen herstellen lassen.

Dabei verwenden die betroffenen Frauen auch Lutschtabletten (Lonzenges) mit einem Gemisch aus Östradiol und Östriol. Die Dosierung kann individuell abgestimmt werden von der Stärke 0,25 bis 2,5.

Alle diese Rezepturen sind ca. 50 mal niedriger dosiert, als die früher oft verwendeten Tabletten, die vor einigen Jahren die oben erwähnte  „Brustkrebs durch Hormone“-Debatte ausgelöst hatten.

Während der Geschlechtsreife, also wenn ein noch regelmäßiger Cyklus vorhanden ist, bewegen sich die im Körper vorhandenen Oströgenspiegel übrigens beim zehnfachen - in der Schwangerschaft beim hundertfachen -  der nach der Menopause verwendeten ultra-low-dose Ergänzungsbehandlung.

Wenn man heute Progesteron zuführt, geschieht das nur mit natürlichem Progesteron (Utrogest, Progestan Famenita usw.), welches bevorzugt vor dem Schlafen genommen werden soll, weil es einerseits müde macht und andererseits eine Wirkung entfaltet, die ungeborene Kinder im Mutterleib dringend benötigen.

Diese wichtige Wirkung vom Progesteron ist eine aufbauende und regenerative Wirkung auf die Nervenzellen des Gehirns. Beim Erwachsenen entfaltet sie sich zusammen mit Melatonin und Serotonin nachts – man spricht bereits davon, dass Progesteron neue Gehirnzellen aufbauen kann (Neuroneogenese) und dadurch degenerativen Nervenerkrankungen, wie Demenz und Parkinson vorbeugt.

Progesteron hat, wenn man es transdermal anwendet, eine starke regenerative Wirkung auf das Kollagengerüst der Haut (siehe Hormonkosmetik). Es verbindet die durch Alterung, UV-Strahlung und Rauchen zerrissenen Kollagenfasern im Bindegewebe. Daher wird es auch gern vaginal genommen, um den Beckenboden vor allem nach Entbindungen zu stärken. Die systemische Wirkung ist hier allerdings sehr gering und zu niedrig, um zur Ergänzung nach der Menopause geeignet zu sein.

Der Alterungsprozeß des Menschen geht mit einer Veränderung der körperlichen Silhouette einher, so daß man schon über weite Distanz aufgrund der body-composition einen jungen von einem älteren Menschen zu unterscheiden vermag. Die abnehmende Synthese des DHEA spiegelt das im Alter zunehmende Unvermögen des Körpers, Fett abzubauen, bzw. seine Akkumulation zu verhindern. Beides vermag das DHEA.

Nicht nur am Herzen und in den Blutgefäßen, auch im Gehirn ist das DHEA der Gegenspieler des Streßhormons Cortisol, das in gewisse Nervenabschnitten unseres Gehirns zerstörend wirksam werden kann. Das DHEA verstärkt die Gedächtnisbrücken und hat gleichzeitig einen neutrotropen, d.h. einen schützenden und ernährenden Effekt auf die Nervenzellen, was für die Altersforschung und Demenzprophylaxe von hoher Bedeutung ist.

Antriebschwäche, Libidoverlust, melancholische Episoden bis zu Depressionen mit Panikattacken sind Zeichen eines DHEA-Defizits. Man sollte nach eingehender Abklärung durch Bestimmung der Hormonsituation auch DHEA (Dehydroepiandrostendion) zuführen. DHEA ist die biologische Vorstufe von anderen Hormonen wie Testosteron, Östrogen und Progesteron. Bei Patienten, die aus bestimmten Gründen eine Cortison-Therapie benötigen, ist die zusätzlich Gabe von DHEA zwingend erforderlich. 

Diese DHEA Kapseln oder Tabletten werden meist oral genommen, weil hier erst die Leberpassage zu den gewünschten oben genannten Metaboliten führt, also anders als beim Östrogen.

 DHEA kann auch als Hautcreme oder als Gel für die transdermale Anwendung verwendet werden, wirkt so aber deutlich schwächer.

Normalerweise benötigen Frauen 10 mg und Männer 25 mg pro Tablette oder Kapsel. Die in USA und über Internet erhältlichen Präparate weisen erfahrungsgemäß nicht die exakte Galenik auf, das heißt, sie können auch mehr oder weniger Wirkstoff enthalten. Wir empfehlen daher die Rezeptur über eine Apotheke herstellen zu lassen oder den Bezug über zertifizierte Pharmazie. 

wird bei Frauen und Männern genderspezifisch dosiert, Frauen benötigen ein Viertel des männlichen Bedarf, wenn Defizite ausgeglichen werden müssen. Gel, welches in festen Dosen für Männer im Handel ist, muss für Frauen schwächer dosiert oder besser individuell in der Apotheke hergestellt  werden, es  ist nur für diejenigen geeignet, die einen deutlichen Mangel an männlichen Hormonen (Androgenen) haben und denen es dadurch bedingt an Antrieb, Libido und Lebensfreude mangelt und die so einem starken Leidensdruck unterliegen. 

ist nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht nur das bekannte Schlafhormon sondern ein unschätzbarer Metabolit, der an allen Organen und Zellen für eine Verbesserung der Sauerstoffbilanz sorgt. Das wird über die Mitochondrien erreicht, die den Stoffwechsel der Zellen regeln.

Zusätzlich wird das Immunsystem aktiviert, daher ergibt sich durch die Melatonineinnahme in der gegenwärtigen Covid-19-Situation ein wichtiger Effekt zur viralen Abwehr. Melatonin gilt in Deutschland als Hormon und ist verschreibungspflichtig.

Da das Melatonin auf alle unsere Systeme beruhigend, reduzierend, »einschläfernd« wirkt, ist sein schlafvermittelnder Effekt verständlich. Unmittelbar vor dem Schlafen eingenommen, können 3 mg Melatonin – diese geringe Dosierung genügt in den meisten Fällen – die Schlafqualität entscheidend verbessern, was als klinischer Ausdruck dafür gewertet werden kann, daß es in der Nacht den Körper tatsächlich gelingt, auf Sparflamme zu gehen und so den Alterungsprozeß durch die Nacht zu blockieren. 

Allerdings können verschiedene Medikamente das Melatonin in seiner Freisetzung stören. Alkohol und Nikotin gehören zu den großen Gegenspielers des Melatonins, da sie nicht nur den Körper stimulieren und im Falle des Alkohols auch mit viel Energie versorgen, sondern weil beide Stoffe die Bildung des Melatonins aus dem Serotonin in der Epiphyse verhindern. Gleiches gilt übrigens auch für das Aspirin, welches ebenfalls die Melatoninbildung unterdrückt; aber auch bestimmte Medikamente wie Calcium-Antagonisten und Beta-Blocker schaffen im Körper einen Melatoninmangel - Menschen die unter diesen Therapeutika stehen, können mitunter schlecht schlafen; der Melatoninmangel ist dafür die Erklärung.

Aufgrund neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse hinsichtlich seiner Aufgaben im menschlichen Körper zählt man das Vitamin D heute zu den Steroidhormonen. Andere Steroidhormone sind beispielsweise die Geschlechts-hormone Estradiol, Testosteron oder das Cortison. Es kann vom Körper nur in Verbindung mit Sonnenlicht (UV-B-Strahlung) hergestellt werden. Aufgrund der geringen Sonnenbestrahlung in unseren Breitengraden (gerade im Winter) ist eine Supplementation durchaus zu empfehlen, zumal nur wenige Lebensmittel nennenswerte Mengen an Vitamin D enthalten. 

Als Nahrungsergänzung sollte hochdosiertes Vitamin D möglichst immer zusammen mit Vitamin K2 eingenommen werden, da sich die beiden Vitamine in ihren Funktionen für den Organismus sinnvoll ergänzen.

Vitamin D steigert zusammen mit dem Parathormon die Calciumresorption aus dem Darm. Damit erhöht sich auch die Calciumkonzentration im Blut. Dieses Calcium im Blut muss der Körper verwerten können, denn sonst lagert es sich als nutzlose und schädliche Schlacke im Körper ab. In der Folge kommt es langfristig zu gefährlichen Verkalkungen von Gefäßen und Organen.

Die eigentliche Ursache für die Calcium-Ablagerungen in den Blutgefäßen ist aber nicht der erhöhte Calcium-Spiegel, sondern die Tatsache, dass Vitamin K2 zur Verwertung dieses Calciums fehlt.

Vitamin K2 ist nicht nur wichtig für die Blutgerinnung, sondern auch für unsere Knochen und Zähne.  Es aktiviert die beiden Proteine Osteocalcin und MGP (Matrix Gla Protein). Diese sind hauptsächlich für die Calciumverwertung im Blut verantwortlich. Sind sie aktiviert (carboxyliert) können diese carboxylierten Formen Calcium binden und transportieren. Osteocalcin und MGP sorgen so für den Transport und die Einlagerung von Calcium aus dem Blut in die Hartsubstanz von Knochen und Zähnen. Sind diese Eiweiße nicht aktiviert, können sie diese Aufgabe nicht erfüllen.

So gelangt mit Hilfe von Vitamin K2 das Calcium auch dorthin, wo es auch hingehört und wo es gebraucht wird. Vitamin K2 hindert das Calcium im Blut also daran, sich als Plaque (Ablagerung) in den Arterienwänden festzusetzen, und hält so unsere Gefäße sauber.

Vorsicht: Vitamin K-Präparate sollten nicht von Personen verwendet werden, die gerinnungshemmende Arzneimittel (vom Cumarintyp) einnehmen. Die Wirkung der Arzneimittel kann dadurch beeinträchtigt werden.

Entscheidend und obligat ist immer, dass die Wirkung einer dieser Behandlungen durch eine Abklärung der endokrinen Werte im Blut erfolgen muss. Dabei wird die Zeit von der Zuführung der Hormone bis zur Blutabnahme dokumentiert, um eine exakte Beurteilung möglich zu machen. Dadurch kann die weiterführende Therapie zielführend interpretieren werden.

Ihre individuelle Medikation:

Lenzetto-Spray einen Spraystoss auf die Innenseite des Unterarms, oder Gynokadin Gel einen Hub über die Haut des gesamten Oberarms verteilen, oder Estreva Gel eine Portion morgens im Bad handflächengross auf den Oberarm aufbringen

Die Dosisfindung selbst einstellen, je nachdem ob Brustspannungen auftreten oder nicht – ob wieder Beschwerden, wie Hitzewellen kommen, oder nicht.

Alternativ kann eine Lutschtablette mit einer Estradiol/Estriol Mischung 0,65 oder 1,25 nach vorheriger Rücksprache genommen werden, die individuell von der Apotheke hergestellt wird..

gibt es im Kapseln mit 100 oder 200 mg Inhalt. Die Dosierung wird individuell bestimmt, meist reichen 100 mg vor den Schlafen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Wir empfehlen die in der Apotheke erhältlichen Utrogest, Progestan oder Famenita. 

10 – 50  mg Kapseln, werden im besten Falle von einer Apotheke hergestellt

als Gel mit individueller Galenik morgens nach dem Aufstehen im Bad

Bei der Kombination sollte man sich an folgender Faustformel orientieren. 200 µg Vitamin K2 bei Vitamin-D-Dosen über 2.500 IE pro Tag. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat für Erwachsene eine tolerierbare Gesamtzufuhrmenge pro Tag von 100 µg abgeleitet (4000 IE ). Die amerikanische Endokrinologische Gesellschaft hält sogar eine Zufuhr von bis zu 250 µg Vitamin D3 pro Tag (10000 IE ) beim gesunden Erwachsenen für unbedenklich. Das bedeutet z.B. proSan Vitamin D3 4.000 I.E. +K2 100 µg Kapseln- natürliches flüssiges Vitamin D3 bzw. K2 in Sonnenblumenöl, damit diese fettlöslichen Vitamine auch verfügbar sind.

Die ausreichende Dosierung ist 5 mg abends in Form einer über 6 Stunden retardiert freigesetzten Galenik, die verschreibungspflichtig ist  - z.B. Melachron 5 mg oder 2 mal Cirkadin 2 mg (gesamt 4 mg)