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Hormonkosmetik

Haut und Haare - was wirklich hilft, wenn wir älter werden?

Natürlich und nachhaltig – die Wahrheit über die eigenen Hormone!

Im Rahmen unseres endokrinologischen Schwerpunktes „Hormontherapie“ haben wir eine ganz besondere Empfehlung, die hilft, eine von vielen Frauen leidvoll festgestellte Beeinträchtigung ihrer äußeren Erscheinung zu behandeln - altersrelevante  Veränderungen der Haut im Gesicht, am Hals, im Dekolleté, an den Händen, am Po und durch Haarausfall. Die Erkenntnis, dass diese natürlichen Alterserscheinungen auch ganz natürlich behandelt werden können, ist das eigentlich überraschende dabei. Möglich wird das durch Wiederherstellung der verlorengegangenen hormonellen Reserven der Haut, und das auf niedrigem, aber hoch wirksamen Niveau. Es handelt sich dabei um 

ästhetische Hormontherapie, vereinfacht auch Hormonkosmetik genannt.

Dr. Bleichrodt, gyn. Endokrinologe und Cytologe mit über 30 jähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Hormontherapie,  bietet seit 2008 diese Behandlung in seiner Praxis an. Das eigentlich schon seit den 90er Jahren in Wien geübte Verfahren und die benötigten Hormontinkturen werden seinen Patienten erklärt und empfohlen. Das Verfahren ist leicht nachvollziehbar und einfach nebenwirkungsfrei anzuwenden.

Mit Zauberworten der Kosmetik wie „Hautverjüngung“, „Antifaltencremes mit Tiefenwirkung“ usw. lassen sich nicht wirkliche Effekte erzielen, da die Hautbarriere den sog. Anti-Aging Wirkstoffen den Zutritt verwehrt. Hyaluronsäure ist ein so großes Molekül, dass es ebenfalls nicht transdermal wirksam werden kann, sondern auf der Oberfläche verbleibt. Gerade die Gefahren der heutigen Präparate einer industriellen Kosmetikindustrie mit den bekannt gewordenen Risiken durch Nano- und Plastikpartikel sowie chemischen und metallischen Verunreinigungen erfordert eine natürliche Alternative, die ohne Risiken ist. Dafür wurde das Behandlungskonzept unter Berücksichtigung aktueller Erkenntnisse der Endokrinologie und Dermatologie neu konzipiert.  Eine vorangehende Blutuntersuchung zeigt dem Endokrinologen, wo Defizite im Vitamin- und Hormonhaushalt bestehen und danach kann die Rezeptur entsprechend formuliert werden. 

…aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.“ Mit dieser Erkenntnis benennt Mark Twain zwei wesentliche Aspekte im Verhältnis des Menschen zu seiner Haut. Mit dem Zustand der Körperhülle präsentieren wir uns den Mitmenschen und die Zeit, genauer gesagt das chronologisch-intrinsische Altern der Haut, führt unter dem Einfluss von individueller Genetik, von Physiologie und besonders von unseren Hormonen zu dermalen Struktur- und Funktionseinbußen. 

Gesundheit und Schönheit lassen sich heute nicht mehr voneinander trennen - und so verschmelzen Medizin, Pharmazie, Ernährung und Kosmetik immer mehr miteinander. Die Haut ist unser größtes Organ und essentiell verantwortlich für die Abwehr von schädlichen Einflüssen von außen. 

Darüber hinaus ist unsere Haut das Aushängeschild unserer jeweiligen Befindlichkeit und repräsentiert unsere Stimmung, Ernährung und unsere hormonelle Ausstattung.

Abhängig sind diese wichtigen Einflüsse natürlich von unserem Alter, nicht nur vom biologischen, sondern auch vom gefühlten Alter.

  1.  für die „äußere Hautalterung" sind vor allem Umwelteinflüsse verantwortlich. Dabei spielt die UV-Strahlung des Sonnenlichts eine entscheidende Rolle - es zerstört die Kollagenstrukturen und zerschneidet sozusagen das Gerüst, welches die Hyaluronsäure zusammenhält. Gifte, wie in erster Linie Nicotin, beschleunigen diesen Prozess. 
     
  2. die „mimische Hautalterung“ erfolgt durch unsere Stimmungslage, unseren Schlaf / Wach – Rhythmus und die neurologischen Einflüsse, die auf uns einwirken. Vor allem Stress, der über Ärger und Frustrationen zu Spannungen im Gesicht führt.
     
  3. die „innere Hautalterung" ist die, der wir alle, Frauen oder Männer, nicht entkommen können. Sie entsteht durch das abrupte Defizit des Hormonspiegels bei Frauen und das allmähliche Absinken bei Männern. Besonders auffallend macht sich dieser Hormonmangel bei Frauen ab dem 40. Lebensjahr bemerkbar. 

Viele dieser schädlichen Einflüsse kann man minimieren, indem man Sonnenbäder, Rauchen oder Stress vermeidet. Auch dem Verlust seiner Hormone kann man gut begegnen! Der Gynäkologe und international anerkannte Hormonspezialist Prof. Huber (aus Wien) hat das treffend ausgedrückt: 

„Wer in den Spiegel blickt, sieht immer auch seinen Hormonspiegel“

Ab Mitte 40 und besonders mit Beginn des Klimakteriums bis zu dem Zeitabschnitt, wenn gar keine Hormone mehr produziert werden, also ab der Zeit nach 50 leidet die Haut am Hormonmangel.

Jeder kann heute über sogenannte Anti-Aging-Präparate in der Werbung lesen, die von der kosmetischen Industrie überall und immer sehr teuer angeboten werden. Sie alle versuchen mit Vitaminen, bestimmten Aminosäuren und Liposomen die natürlichen hormonellen Systeme der Haut zu stimulieren, leider, wie oben erwähnt auch mit Substanzen, die toxische Wirkungen haben können.

Das ist aber wegen mangelnder Hormonsättigung im Gewebe nicht mehr möglich. Also kann diese Wirkung bezüglich Falten und Hautdicke nur in einer leicht vermehrten Wassereinlagerung der obersten Hautschichten bestehen, ein nachhaltig bleibender Effekt kann dabei nicht eintreten, schon gar nicht,  wenn hormonähnliche pflanzliche Substanzen verwendet werden. 

Andererseits kennen wir die positiven Wirkungen einer niedrig dosierten Hormonersatztherapie für Frauen mit Einsetzen des Klimakteriums. Diese leichte orale oder transdermale Zufuhr von Hormonen hat aber nur eine begrenzte, eher geringe Wirkung auf die entsprechenden Schichten und Strukturen der Haut im Gesicht und z.B. auch in der Vagina. Deutlich wirksamer ist es, wenn man die Hormone direkt da auf der Haut anwendet wo sie fehlen. 

Dabei immer so wenig, wie möglich, so viel, wie nötig - eine   

„low-dose-bio-identische Hormonbehandlung der Haut“ ist der Weg zum Erfolg!

Kollagenfasern sind entscheidend für eine intakte Struktur unserer Haut. Das Östrogen stimuliert den Kollagenaufbau. Es regt zusammen mit dem Vitamin D, den Schilddrüsenhormonen und dem Vitamin-A die Hautneubildung aus den Stammzellen an und fördert die Durchblutung der Haut. 

Progesteron hemmt auf der anderen Seite jene biochemischen Scheren, die Metalloproteinasen, die das, in den tiefen Hautschichten liegende, Kollagen zerschneiden und zerkleinern. 

Beide Hormone haben damit einen hautzellenfördernden, kollagenaufbauenden Effekt. 

Erfreulich ist, dass diese Hormone einigermaßen gut durch die Haut aufgenommen werden und so auch eine Behandlung  zu Hause durchgeführt werden kann. 

Eine optimale nachhaltige Langzeitwirkung erreicht man aber nur, wenn man zum Transport in die tieferen Hautschichten die Hilfe einer med. Kosmetikerin in Anspruch nimmt, die die Poren und Kanäle zwischen den Hautzellen für die Einschleusung öffnet.  Seit kurzem ist es möglich, neben Hormonen und Vitaminen auch Stammzellen, die die Neubildung von Hautzellen anregen, in die Tinkturen einzubringen und damit die Nachhaltigkeit weiter zu verlängern. Auch Androgene (männliche Hormone) können als Inhaltsstoffe erforderlich sein, wenn es z.B. um die Behandlung einer Cellulite geht.

Natürlich muss man vorher genau entscheiden, wie viel und welches Östrogen und Progesteron der Haut „geschenkt" werden soll. Auch die Therapie von Haarausfall erfordert spezielle Zusammensetzungen des Präparates, um wirken zu können. Dazu sollte der Hormonspiegel vorher analysiert werden. Auf den so gewonnenen Daten aufbauend wird eine individuelle angepasste Rezeptur für die Tinkturen erstellt.

Diese lokale Hormonbehandlung fördert die Synthese von Kollagen und führt gleichzeitig zu einer vermehrten Bildung von Hyaluronsäure, dem körpereigenen Quellstoff der Haut. 

Eigene Hyaluronsäure ist nämlich noch reichlich vorhanden, nur mit der Zeit geschrumpft, wie ein ausgetrockneter Schwamm. Die Hormonbehandlung  füllt diese Strukturen wieder auf und verbessert auch die Hautdurchblutung und damit auch die Entgiftung. So werden feine Knitterfältchen geglättet und die Hautdicke und -qualität wieder hergestellt, die Haut erhält insgesamt ein frischeres und vitaleres Aussehen.

Fazit: Bemerkt eine Frau im Gesicht einen raschen Kollagenverlust und liegt gleichzeitig ein Östrogen- oder ein Progesteronmangel vor, so ist der Einsatz dieser Hormone im Gesicht immer gerechtfertigt.

Ausschlaggebend für die Formulierung der Präparate sollte möglichst im Vorfeld eine Analyse der aktuellen Hormon- und Vitaminlage erfolgtsein, diese kann in unserem oder einem anderen Hormonlabor durchgeführt werden. Die eingesetzten hormonelle Substanzen sind verschreibungspflichtig und die Rezepturen werden von darauf spezialisierten Apothekern angefertigt. 

Gegenüber dem einfachen Auftragen dieser natürlichen Hormontinkturen zu Hause wird ein deutlich besseres und nachhaltigeres Ergebnis der Behandlung erzielt, wenn diese mit Hilfe einer mediz. Kosmentikerin oder auch Heilpraktikerin tiefer in die entsprechenden Hautschichten eindringen können und dadurch dort so lange wie möglich verbleiben. Die Auflockerung des Gewebes und die Einschleusung der Substanzen wird mit Hilfe von Radiofrequenz schmerzfrei und unblutig erreicht. Leichte niederfrequente monopolare Schwingungen öffnen die Zwischenräume der Zellstrukturen der oberen Hautschichten. Außerdem regen die sanften Ströme die Fibroblasten zur Regeneration des Kollagens an.

Der eigentliche und lang andauernde Effekt stellt sich schon nach einigen Tagen ein und hält 3 bis 4 Monate an. Dann sollte eine „Auffrischung“ erfolgen, damit wieder beginnende Verklebungen gelöst und anfallende Stoffwechselgifte entfernt werden können. Ideal wirkt eine „Kur“ von mehreren Behandlungen. Die med. Kosmetikerin erklärt Ihnen, wie ein optimales Ergebnis für Sie erreicht wird. 

Diese minimalinvasive endokrinologische Ästhetik ist nicht nur für Gesicht, Hals, Decolleté und Hände geeignet, sondern hat auch eine erstaunliche Wirkung bei Akne, Couperose und vor allem Cellulite und anderen altersbedingten Veränderungen an Kopf, Armen, Gesäß und Beinen und nicht zuletzt bei Haarausfall.

Eine zusätzliche Behandlungsoption ist die sogenannte PRP-Eigenblut-Behandlung (Platelet-rich Plasma), bekannt auch als Plasma-, oder auch Vampir-Lifting. In Kombination mit der oben beschriebenen ästhetische Hormontherapie ist es derzeit die effektivste Methode zur nachhaltigen Restrukturierung des Hautbilds, Hautstraffung und Hauterneuerung - ohne operativen Eingriff, ohne Ein- und Unterspritzen von Hyaluronsäure!

Ursprünglich wurde die Eigenblutbehandlung in der Schmerz- und Regenerationstherapie eingesetzt. Die ästhetischen Medizin hat schnell den Wert der Behandlung in der Regeneration der Haut erkannt.

Diese Eigenbluttherapie ist auch eine Stammzellenbehandlung. Was ist dieses plättchenreiche Plasma, PRP, Platelet-Rich-Plasma: das sind konzentrierte Blutplättchen (Thrombozyten) ohne rote Blutkörperchen, die aus dem vorher entnommenen eigenen Blut des Patienten gewonnen werden. PRP enthält hohe Konzentrationen von Wachstumsfaktoren und Proteinen. Es stimuliert zusammen mit der lokalen Ergänzung fehlender Hormone Reparatur und Regeneration der Haut. 

Nach Anamnese und Besprechung der Behandlungsziele muss vorab bei der Kosmetikerin oder Heilpraktikerin, eine gründliche Reinigung der Haut erfolgen  bei der abgestorbene Hautzellen , Verhornungen, Komedonen, Make-Up- und silikonhaltige Pflege-Rückstände aus den Zellzwischenräumen entfernt werden, dann kommt die Hautanalyse. 

Der Istzustand kann fotografisch festgehalten werden mit einer speziellen Haut-Kamera mit 80-prozentiger Vergrößerung, je nach Hautzustand folgt ein chemisches Peeling, Dermabrasion oder enzymatisches Peeling.

Es folgt dann die Eigenblutentnahme und die Zentrifugation, das gewonnene Plasma wird dann mit einem Micro-Needling eingeschleust, dabei wird die Haut oberflächlich minimal perforiert, also nur leicht geöffnet, auf eine Betäubung kann verzichtet werden, die Behandlung ist nahezu unblutig und schmerzfrei, die Haut wird nicht unterspritzt – eine Narbenbildung kann nicht entstehen, Dank der umfangreichen Vor- und Nachbehandlung sieht man einen Soforteffekt, dann kommt das Auftragen der individuellen Hormonrezeptur und Einschleusen mit monopolarer Radiofrequenz.

Zusätzliche Optionen auf Wunsch: Gesichts und Dekolleté Lymphdrainage, Maske, leichtes Tages-make up, Cellulitebehandlung, Maßnahmen bei Haarausfall, Erfolgskontrolle durch Fotodokumentation. 

Erst das Zusammenspiel, der einzelnen Komponenten der Behandlung, garantiert eine nachhaltige Wirkung. Sie brauchen weniger Zeit und weniger Wiederholungen zur Erzielung des gewünschten Erfolges. Allerdings geht es nicht ohne vorherige ärztliche Konsultation.

Der Arzt bestimmt die Zusammensetzung des Präparates, z. B. wenn er sich auf das Ergebnis des letzten Hormonstatus beziehen kann - man erhält also eine individuelle,  sozusagen maßgeschneiderte Rezeptur.

Das Verfahren ist jeder herkömmlichen Behandlung mit hormonfreien Präparaten weit überlegen! Die Behandlung ist ohne mechanische oder chemische Belastung, toxische Gefahren gibt es nicht. Die Patientinnen und Patienten haben direkt danach ein angenehmes Gefühl. Die Haut fühlt sich sofort prall und "satt" an. die zarte Rötung verschwindet innerhalb einer Stunde. Die Hautoberfläche erscheint deutlich frischer und entspannter. 

Bitte meiden: die von der kosmetischen Industrie gern und häufig verwendeten Mikropartikel aus Plastik, eine gerade in letzter Zeit viel kritisierte und geächtete Zusammensetzung handelsüblicher Präparate - Nanoteilchen, die sich im Gewebe anreichern, sind ein Risiko und Spätfolgen sind nicht absehbar.

 

durch Dr. Wolf Bleichrodt, Präventionsmediziner, Gynäkologe, Endokrinologe und Cytologe, ggf. auch durch Dr. Rosa Maria Kaiser, Dermatologin und Spezialistin für ästhetische Medizin. 

Für die Entwicklung und Herstellung der individuellen Rezepturen sorgen einige wenige Apotheken in München mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet transdermaler Systeme und der Präparation und Herstellung komplexer Rezepturen auf Hormonbasis. In unmittelbarer Nähe unserer Praxis befindet sich die Forellenapotheke unter der Leitung von Apotheker Privatdozent Dr. biol. Robert Besch ( ehem. Hautklinik der Universität). Seine Mitarbeiterin, PTA Christina Penzias stellt die individuellen Rezepturen und Tinkturen her. Weiterte Adressen erhalten Sie von uns. 

Die so wichtigen vorbereitenden und weitere entscheidenden therapeutischen Maßnahmen der Haut sollte, wie oben beschrieben, eine medizinische Kosmetikerin und auch Heilpraktikerin übernehmen.

In unserer Nähe befindet sich die Kosmetikpraxis von Heilpraktikerin Angela Giorgi (0175-55967025), die wir unseren Patienten gern empfehlen.